Frauen sind im Beruf viel zu bescheiden!
Frauen sind im Berufsleben oft viel zu nett und bescheiden, vor allem in Bezug auf die erbrachten Leistungen. Dadurch erschweren sie sich die eigene Karriere. Dazu schreibt die Süddeutsche:
Ein Lob vom Chef. Toll. Aber anstatt ihre eigene Leistung herauszustellen, sagt die Mitarbeiterin: “War doch nicht so schwer.” Oder: “Ach, das hätten andere auch geschafft.” Tiefstapeln gehört zu den Eigenschaften, mit denen sich Arbeitnehmer selbst ins Abseits stellen. Besonders bei Frauen ist diese Art von Bescheidenheit verbreitet. “Frauen denken bei Erfolgen eher, dass sie nur einen Anteil daran haben oder auch Glück dabei war, während Männer überzeugt sind, dass ihre gute Arbeit zum Erfolg führte”, sagt Christopher Rauen vom Deutschen Bundesverband Coaching. [...] ganzer Artikel
Diese Bescheidenheit legen Frauen auch beim Thema Gehalt an den Tag. Das es teilweise erhebliche Unterschiede im Verdienst gibt, ist ja bekannt, doch – so schreibt zumindest die Welt – nicht alleine der Diskriminierung zu zu schreiben sonder auch der Tiefstapelei der weiblichen Arbeitnehmerinnen. So sagt der Autor des Artikels:
Manche wird das freuen, denn gleichwertige Arbeit von Frauen billiger als von Männern zu erstehen, ist betriebswirtschaftlich interessant. Als Diskriminierung aber zu bezeichnen, was gedämpften Erwartungen von Frauen entspringt, verkennt eine gewichtige Ursache: Frauen üben sich in falscher Bescheidenheit. [...] ganzer Artikel
Unter Wert verkaufen Frauen sich oft schon bei der Bewerbung. Da Sie sich weniger zutrauen, als Sie können, sind sie meist gehemmt, sich auf “höhere” Positionen zu bewerben. Das bestätigt auch Pia Palmu, Leiterin des Personalmarketings bei IKEA in einem Interview mit Stepstone. Sie sagt:
Häufig passieren die Fehler schon im Vorfeld der Bewerbung. Frauen trauen sich oft erst gar nicht zu, für eine “höhere Position” qualifiziert zu sein und stecken im Gegensatz zu Männern zurück. Meistens stellen sie wesentlich weniger bzw. geringere Forderungen an ihre Vergütung oder Position. Sie sind einfach zu bescheiden und problemorientiert – und nehmen somit ihre Chancen nicht wahr. [...] ganzes Interview lesen
Betrachtet man dann noch die Quote der Frauen in Vorständen, die in Deutschland bei gerade mal 2% liegt (übrigens genau so viel wie in Indien) frage ich mich schon, Was ist mit euch los, Mädels?
Ganz vorne liegt übrigens Schweden mit einem Anteil von immerhin 17%. Sind die Schwedinnen etwa selbstbewußter als Deutsche Frauen?
Lassen wir das mal nicht so auf uns sitzen und packen an!
Gar nicht schwer: Der Weg zum Erfolg
Gar nicht schwer: Der Weg zum Erfolg
Wir alle haben uns immer wieder hohe Ziele gesteckt. Bei der Durchführung stand uns dann aber immer wieder das eigene Leben im Weg. Wir vergessen dann, dass es Pläne gab, die wir umsetzen wollten und fühlen uns verständlicherweise unwohl. Wie aber kommt man letzten Endes doch zum Erfolg?
Wenn wir unsere Ziele aus den Augen verlieren
Wir lassen uns bei der Arbeit ausbeuten, gehen anstrengende Beziehungen ein oder planen unsere Karriere. Dann müssen wir uns um Familie und Kinder kümmern und unsere eigenen Interessen wandern erst mal in den Hintergrund. Schließlich vergessen wir vollständig, welche Pläne wir einmal umsetzen wollten.
Zwar bringt es eine gewisse Zufriedenheit, wenn man das eigene Studium erfolgreich abschließt, oder wir unsere Arbeit trotz aller Hürden erfolgreich erledigen können, doch wenn wir die selbst gesteckten Ziele nicht erreichen, bleibt immer eine gewisse Unzufriedenheit zurück. Irgendwas fehlt eben im Leben. Dennoch gibt es Möglichkeiten, all diese Ziele doch noch zu erreichen.
Erste Schritte zum Erfolg
Um seinen Zielen und seinem Erfolg näher zu kommen, ist es wichtig, sich ihnen Schritt für Schritt zu nähern. Grundsätzlich muss zunächst daran gearbeitet werden, alle Schuldgefühle, die man durch nicht erreichte Ziele hat, zu beseitigen. Natürlich sollen alle Ziele erreicht werden. Der erste Schritt dorthin ist die umgehende Erledigung aller Aufgaben. Ein stetiges Verschieben auf den nächsten Tag ist in dieser Situation pures Gift.
Vor Erfüllung der Ziele muss man sich erst einmal im Klaren darüber sein, welche Ziele ganz konkret erreicht werden sollen. Welche Ziele sind es, die den gewünschten Erfolg bringen? Was muss getan werden, um glücklich und zufrieden zu sein? Solche Fragen muss man mit sich ganz allein und in Ruhe klären. Die Ergebnisse hält man anschließend schriftlich fest.
Systematisch zum Erfolg
Setzt man sich mit dem Thema Erfolg intensiv auseinander, wird man feststellen, dass man doch schon eine ganze Menge erreicht hat. Man verfügt über einen gesunden Verstand, über hilfreiche Beziehungen und vielleicht auch schon über notwendige Mittel für die nächsten Ziele. Man muss sich also nur noch auf die Punkte konzentrieren, die tatsächlich fehlen. Mit den eigenen Voraussetzungen lassen sich dann auch Mittel und Wege zum Erfolg finden.
Steht das zu erreichende Ziel dann fest, hilft die Erarbeitung eines Plans. Hier wird genau festgehalten, was konkret getan werden muss, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird und wann der ideale Zeitpunkt zum Start ist. Systematisches und akribisches Vorgehen mit möglichst realen Daten ist absolut notwendig. Steht der Plan, muss er lediglich noch abgearbeitet werden. Man sollte wirklich jeden Tag wenigstens eine Kleinigkeit zur Erfüllung des Plans tun, denn je öfter man sich mit der Materie auseinandersetzt, desto leichter wird die Erfüllung des Plans. Der Schlüssel ist tatsächlich die ständige Konfrontation mit den eigenen Plänen. So kommt man den Zielen stätig näher und fühlt sich automatisch besser. Dadurch wird es gleichzeitig leichter, seine Ziele aktiv im Auge zu behalten. Der Erfolg stellt sich praktisch von selbst ein.
Fazit
Erfolg wollen wir alle haben. Die schrittweise und durchgeplante Annäherung lässt sich im Prinzip für alle Ziele einsetzen. Natürlich gibt es keine Garantie für den Erfolg, aber durch ein systematisches Vorgehen lassen sich Ziele deutlich besser erreichen.
Text von -Daniel D. Eppe-, gepostet von karriereagentur