Emotionale Intelligenz im Job – Wichtig?
Im knallharten Geschäftsleben ist ein hohes Maß an Verstand, Ideenreichtum und Durchsetzungsvermögen gefragt, um erfolgreich zu sein. Was nützt jedoch eine hohe kognitive Intelligenz, wenn die feine Antenne für die Mitarbeiter fehlt? Kann ein Chef erfolgreich sein, wenn er sich nicht in die Gefühlswelt seiner Mitarbeiter hineindenken kann? Kann ein Mitarbeiter ein gutes Teammitglied sein, wenn er die negativen wie positiven Schwingungen seiner Kollegen nicht wahrnimmt und darauf entsprechend reagiert? Emotionale Intelligenz scheint in der Arbeitswelt ein durchaus wichtiger Faktor zu sein. Doch wodurch zeichnet sie sich aus?
Wichtiges Element neben dem Intelligenzquotienten (IQ
In den 1990-iger Jahren erstmals von Wissenschaftlern geprägt, wird der Begriff „Emotionale Intelligenz“ in der Personalentwicklung einiger Unternehmen durchaus ernst genommen. Emotionale Intelligenz zu haben bedeutet, es zu verstehen, mit den eigenen Emotionen und denen seiner Mitmenschen – sei es im familiären Feld oder im Beruf – angemessen umzugehen. Damit ist nicht nur der bewusste und feinfühlige Umgang mit den Mitarbeitern, sondern auch der mit den Kunden gemeint. Besonders den Untersuchungen des US-Psychologen Daniel Goleman ist es zu verdanken, dass dieses – wenn man so will – „soziale Talent“ neben seinem Bruder, dem Intelligenzquotienten (IQ) – derartige Beachtung und Präsenz im Mitarbeiterauswahlverfahren vieler Firmen erlangte. Golemans Studien zufolge schnitten Unternehmen, die bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter auf die emotionale Intelligenz setzten, allgemein erfolgreicher ab. Er setzt den „EQ“ u.a. in direkten Zusammenhang mit der Fähigkeit, den eigenen Verstand zu nutzen.
Faktoren der Emotionalen Intelligenz
Besitzt man emotionale Intelligenz, so ist einem laut Goleman die Fähigkeit eigen, die Bedürfnisse, Emotionen, Stärken, Schwächen und Launen seiner selbst und die der anderen zu erkennen, zu verstehen und zu akzeptieren – und die Wirkung dieser Reaktionen auf wiederum Dritte richtig einzuschätzen. In der Folge ist man zudem imstande, sich in den anderen hinein zu fühlen und darauf angemessen und besonnen zu reagieren. Man besitzt das Talent, für das Unternehmen wichtige Beziehungen und Netzwerke aufzubauen und diese zu pflegen. Zudem nimmt das Wesen des emotional Intelligenten eine Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit an sich ein, ohne vorrangig kapitalistisch oder karrierebezogen zu denken. Man teilt sich Zeit und Ressourcen geschickt ein, handelt also nach Plan. Das Ausleben emotionaler Intelligenz bedeutet wohl, Respekt und Akzeptanz für die Befindlichkeiten der anderen und sich selbst aufzubringen ohne das Ziel des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Dafür ist ein großes Maß an Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Höflichkeit, Takt und Menschlichkeit vonnöten. Grundvoraussetzung für das Einfühlen in andere Gefühlswelten ist aber wohl erstmal die Kenntnis der eigenen inneren emotionellen Landschaft und die Annahme seiner eigenen Ticks und Eigenheiten.
Erfolgreich durch die „feine Antenne“
Hohe Intelligenz und eine weitreichende Ausbildung ist somit nicht das Maß aller Dinge. Wer emotionale Intelligenz gemeinsam mit reichem Wissen und schneller Auffassungsgabe mitbringt, besitzt in der Folge meist beste Führungsqualitäten. Das Erfolgsrezept ist wohl eine ausgewogene Mischung aus Verstand und Gefühl, eine starke Persönlichkeit ausgestattet mit einer feinen Antenne, die die Schwingungen seiner Mitarbeiter aufnimmt und darauf entsprechend reagiert. Konflikte können dadurch für alle Beteiligten zufriedenstellend bereinigt werden. Die Mitarbeiter fühlen sich mit ihren Eigenheiten akzeptiert, auch wenn sie für daraus resultierende Fehler manchmal ermahnt werden müssen. Wichtig ist also nicht nur der umfangreiche Kopfinhalt, sondern auch vor allem die direkte Vernetzung des Kopfes mit dem Herzen – und wieder zurück
Takt und Einfühlungsvermögen: Nie verkehrt
Wie jede Theorie hat auch die Relevanz der emotionalen Intelligenz in der Arbeitswelt seine Gegner in der Wissenschaft. Da stellt sich jedoch die Frage, ob der Fokus auf Einfühlungsvermögen und Takt im teilweise eh schon arktisch kalten Arbeitsleben jemals falsch sein kann? Schließlich sagte auch einmal der deutsche Schriftsteller Günter Radtke: „Einfühlungsvermögen ist das Vermögen, das sich am besten verzinst.“
neuer Job nur mit Facebook – Passwort
In den USA entwickelt sich ein neuer Trend: neuer Job nur mit Facebook – Passwort.
Es gibt Unternehmen, da ist es bereits die Praxis, dass der Bewerber im Vorstellungsgespräch sein Facebook Profil offen legen muss. Facebook selbst berichtet von einer “besorgniserregenden Zunahme von Berichten, dass Arbeitgeber oder andere Interessierte Zugang zu Kundenprofilen erlangen wollen, der ihnen nicht zusteht”.
Der Nutzer kann über die Privatsphäreeinstellungen festlegen, wer Zugriff auf welche Informationen hat und somit sicherstellen, dass Privates auch privat bleibt. Mit der Herausgabe des Passwortes ist die Privatsphäre aufgehoben. Amerikanische Unternehmen nutzen damit schamlos die Verzweiflung von Bewerbern aus, denn der Arbeitsmarkt in den USA hat die Krise noch nicht überstanden.
Rechtlich bewegen sich Arbeitgeber damit in der Verbotszone. In den USA gibt es, wie auch in Deutschland, Antidiskriminierungsgesetze. Bewerbungen enthalten auch keine Angaben über Religion, Alter oder Wohnort – auch Fotos sind tabu. Dies soll den Bewerber davor schützen, wegen persönlicher Merkmale „aussortiert“ zu werden, motiviert jedoch im Gegenzug die Personalabteilungen andere Informationsquellen zu finden. Dabei haben sich in der Vergangenheit bereits Plattformen wie Myspace, Google+ oder eben auch Facebook als Fundgrube erwiesen.
Höflichkeit und gutes Benehmen – Out!?
„Höflichkeit ist ein Luftkissen: Es mag wohl nichts drin sein, aber es mildert die Stöße des Lebens“, sagte einst Arthur Schopenhauer (1788-1860). Darum ist es schade, dass man in der heutigen Zeit immer öfter eine gewisse Roheit der Gesellschaft im Umgang miteinander beobachten kann. Viele Zeitgenossen lassen Höflichkeit, Respekt und einen gewisses Niveau schmerzlich vermissen. Benimmschulen und Knigge-Ratgeber versuchen die Gesellschaft wieder in eine aufrechte Lage zu biegen, doch sollte nicht vielmehr Aufmerksamkeit geschult anstatt steife Etikette gepaukt werden?
Eine gewisse Roheit haftet der heutigen Gesellschaft an
Die moderne Zeit, der rasende technische Fortschritt, der allgemeine Stress in der Arbeitswelt und auch im privaten Umfeld hat dem Menschen wohl einen gewissen Egoismus anerzogen. Zuvorkommende Höflichkeit weicht vorteilbringender Ellbogentechnik, gegenseitiges Zuvorkommen weicht gewinnbringendem Eigennutz. Im Straßenverkehr wird kaum jemandem der Vortritt gelassen, jeder möchte der Erste sein. Rücksicht? Warum? „Auf mich nimmt ja auch keiner Rücksicht“, wird augenscheinlich gedacht – und gesagt. Sture Blicke auf sich öffnende Türen an öffentlichen Verkehrsmitteln und rücksichtsloses Gedränge, egal, ob ein älterer Mensch sich daneben befindet, der ebenso einsteigen möchte, sind Alltag. Doch könnte der Umgang miteinander viel stressfreier sein, würde man wieder zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme zurück finden.
Steife Etikette versus Rücksichtnahme
Gute Manieren und vor allem Höflichkeit erleichtern den Umgang miteinander. Wer verlangt schon die genaue Kenntnis des Knigge und das Wissen, an welcher Seite der Dame der männliche Begleiter eine bestimmte Örtlichkeit betritt oder welches Messer zu welchem Gericht konveniert? Steife Etikette sollte wohl am besten erst gelernt werden, wenn Grundbegriffe des rücksichtsvollen Miteinanders verstanden worden sind. Was nützt ein perfekter Auftritt zu Tische in einem noblen Restaurant, wenn man zuvor beinah drei Omas am Zebrastreifen über den Haufen gefahren und die Schwingtür der einem nachfolgenden Begleiterin fast die Nase platt gedrückt hätte …
Wer eine gute Kinderstube genossen hat, hat normalerweise auch bei diesem raueren Wind, der zurzeit durch unsere Gesellschaft weht, nicht völlig verlernt, wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber respektvoll benimmt. Dem Nachfolgenden die Türe offen zu halten, ob nun Mann oder Frau, sollte für jeden doch ein natürlicher Akt sein. Genauso selbstverständlich wie das darauf folgende – freundliche – „Danke“ des anderen. Im Straßenverkehr an einer engen Stelle dem Entgegenkommenden mit Lichthupe oder Winken für sein Ausweichen oder gar Stoppen zu danken, sollte genauso selbstverständlich sein wie das Halten vor einer Engstelle, wenn der andere bereits näher dran ist.
Feinsinnige Menschen mit einem offenen Blick für ihre Umwelt verlernen Höflichkeit und Rücksichtnahme nie. Der Umstand aber, dass das Umfeld vorbildliches Verhalten weder wahrnimmt noch erwidert, vermag manchen bestimmt auch zu frustrieren. Benimmschulen sind vielleicht ein guter Anfang. Doch wie bringt man die Gesellschaft zum Umdenken in Sachen Freundlichkeit und Respekt füreinander? Ein wahrlich schwieriges Unterfangen…
Gutes Benehmen ist niemals out!
Respekt den Mitmenschen gegenüber aufzubringen hat nichts mit Spießertum zu tun. Gute Manieren sollten einfach niemals out sein. Den eingefleischten Egoisten sei gesagt: Sich gut zu benehmen bringt wiederum positive Reaktionen, die wiederum dem eigenen Ego sehr gut tun. Also sind gute Manieren durchaus eigennützig. Jean-Jaques Rousseau (1712-1778) sagte einmal: „Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen als eigentlich ihre Bewunderung zu haben.“
Zurück ins Berufsleben: So machen Frauen Eindruck im Bewerbungsgespräch
Frauen, die nach einer längeren beruflichen Auszeit wieder in ein geregeltes Erwerbsleben zurückkehren wollen, haben oft Angst vor dem neuen Bewerbungsgespräch. Die Befürchtung, inzwischen für den ersten Arbeitsmarkt nicht mehr gut genug zu sein, fußt allerdings selten auf der individuellen fachlichen Qualifikation. Es ist vielmehr das eigene Selbstvertrauen, an dem es den Job-Aspirantinnen nach so langer Zeit schmerzlich gebricht. Hier kann ein wenig cleveres Selbst-Marketing glücklicherweise sehr viel Gutes bewirken.
Pariserinnen haben die Nase vorn
Jedes Jobcenter und jedes Arbeitsamt hat die gesteigerte Vermittelbarkeit ihrer strebsamen Klientel im wachen Blick. Doch während sich deutsche Behörden bei ihren Schulungen und Kursen für den beruflichen Wiedereinstieg auf operationale Kernkompetenzen beschränken, haben die Franzosen die emotionalen Zeichen der Zeit klar erkannt. Deshalb bietet das Pariser Arbeitsamt seinen Kundinnen eine ganz besondere und vor allem sinnvolle Leistung an, die sich der Frage annimmt: Wie kann ich als gestandene Frau beim gestandenen Personaler meine soziale, fachliche und menschliche Kompetenz glaubhaft vermitteln? Dabei geht es nicht um Meisterschaftspokale in Excel & Co., sondern um die Frage, wie frau den persönlichen Auftritt am überzeugendsten inszenieren kann. Und dabei kann und darf es ruhig haarig zugehen.
Du hast die Haare schön
Ein mutiger Gang zum Friseur kann die Chancen auf die neue Stelle wesentlich beflügeln. Denn eine peppige und trendige Frisur, die den eigenen Typ wirksam und modisch eloquent unterstreicht, kann auch in der Bewerbungssituation Wunder wirken. Wer hier mit haariger Eigenkompetenz glänzen kann, kommuniziert ein gesundes Selbstbewusstsein am Puls der Zeit. Das kann durchaus schwerer wiegen als die reale Schreibmaschinen-Anschlagszahl.
Aufgeräumte Seele
Niemand will sich mit komplexen Problempaketen stark anhaftende Läuse in den firmeneigenen Pelz setzen. Deshalb macht es im Bewerbungsgespräch immer einen schlanken femininen Fuß, wenn frau glaubhaft darstellen kann, dass sie nicht nur fit für den Job, sondern auch fit für das eigene gut strukturierte Leben ist. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann (sofern vorhanden) unterstützt die beruflichen Ambitionen seiner Frau, die Familienplanung ist glücklich abgeschlossen, das erfüllte Leben könnte kaum schöner sein – das alles sind Fakten, die allgemein entspannen. Und die den beruflichen Wiedereinstieg nachhaltig als Win-Win-Szenario darstellen. Außerdem transportiert dieser persönliche Hintergrund jede Menge positive Selbstkompetenz und reichlich gesundes Selbstwertempfinden. Und das sind exakt jene Kriterien, auf die die klugen Entscheider in den Personalabteilungen großen Wert legen.
Natürlich spielt auch die typengerechte Bekleidung eine wesentliche Rolle, ebenso wie das gekonnte Make-Up und die verhandlungssichere Beherrschung der eigenen Körpersprache. Wer hier ein drängendes Nachholbedürfnis verspürt, oder leicht unsicher ist, sollte in ein professionelles Sprachtraining und in eine individuelle Stilberatung investieren. Denn was man dabei lernt, ist ganz sicher auch abseits des Berufslebens der persönlichen weiblichen Weiterentwicklung auf alle Fälle förderlich.
Morgenmuffel – Ansprechen verboten!
„Morgenstund’ hat Gold im Mund.“ Dieses alte Sprichwort zeitigt bei einem Morgenmuffel wohl wenig Wirkung. Da trifft schon eher das scherzhaft abgewandelte „Morgenstund’ hat Blei im Hintern“ zu, das ausdrückt, dass man morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommt.
Morgenmuffel ticken anders
Ob man sich zur Gattung der Morgenmuffel und Spätaufsteher oder doch der fröhlichen Frühaufsteher zählen darf, liegt wohl meist schlichtweg in den Genen und ist uns von Natur aus vorgegeben. Die innere Uhr läuft bei einem Morgenmuffel einfach langsamer.
Es gibt Menschen, die es tatsächlich schaffen, dem Bett nach dem ersten Weckerklingeln zu entfliehen. Für Morgenmuffel der Albtraum schlechthin. Denn bei ihnen ist das ganz anders. Der Wecker klingelt, das Radio geht an, jedoch: Der Wecker wird nachgestellt, jede weitere, noch so knappe Minute als absolut kostbar im Bett genutzt. Sie möchten am liebsten ewig liegen bleiben. Und sprechen oder angesprochen werden ist ebenso eine unendliche Mühe wie das Sich-aus-dem-Bett-quälen selbst. Kann einem da noch geholfen werden, und wenn ja, wie?
Wie man als Morgenmuffel besser in den Tag kommt
Als hilfreich erweist sich bestimmt ein Wecker mit automatischer Wiederholfunktion. Trotzdem sollte man ihn diese Funktion nur bis zu einem angemessenen Zeitpunkt ausüben lassen, damit noch ausreichend Zeit für die morgendliche Pflege und ein Frühstück bleibt. Bekanntlich aber wird das erste Läuten ohnedies bereits vorsorglich früh genug einprogrammiert. Besser als ein aggressives Klingeln sind zudem auf jeden Fall ruhigere Klänge.
Um sich das verwunschene Aufstehen schöner zu gestalten, sollte man einfach gemächlich die Vorhänge aufziehen und das Licht hereinlassen. Danach kann man sich wie eine Katze räkeln und strecken und noch ein paar gemütliche Minuten im Bett verbringen. Herrlich! Sanfte Musik und/oder die Konzentration auf positive Dinge können den grauen Morgen zudem um ein vieles angenehmer erscheinen lassen.
Der Partner eines Morgenmuffels sollte berücksichtigen, dass dieser vorerst einfach in Ruhe gelassen und nach Möglichkeit schon gar nicht angesprochen werden will. Kuscheln ist jedoch erlaubt, ja sogar der guten Laune förderlich. So kommt auch der Kreislauf etwas in Schwung und der Stress des „Aufstehenmüssens“ wird dadurch etwas abgebaut. Zur Not kann man ja auch mit einem (willigen!) Haus- oder Stofftier kuscheln.
Ist der Gang ins Bad erst mal geschafft, ist die größte Hürde bereits überwunden. Ausgiebiges, frühmorgendliches Duschen dient dem „In-Fahrt-kommen“ ebenso, denn es bringt den Kreislauf in den nötigen Schwung.
Morgenmuffel sind Nachtmenschen und auch kreativer
Da die innere Uhr eines Morgenmuffels ganz anders tickt, ist auch der gesamte Tagesrhythmus ein anderer. Wenig verwunderlich eigentlich, dass sie morgens nicht aus dem Bett kommen, machen sie doch meist vor Mitternacht kein Auge zu und sind erst abends so richtig aktiv und kreativ. Zu einem Zeitpunkt, an dem Frühaufstehern bereits die Augen zufallen, werden Nachtmenschen und in der Folge Morgenmuffel bzw. Spätaufsteher gerade erst richtig leistungsfähig und aktiv. Sie nutzen damit die Zeit der ruhigen Abendstunden für ihre Tätigkeiten. Nachtaktiven Menschen wird tatsächlich nachgesagt, im Allgemeinen weit kreativer zu sein als Frühaufsteher.
Ungerechterweise kommen nachtaktive Langschläfer oft in den Verruf, faul zu sein. Ist man etwas nachsichtiger, so wird man jedoch feststellen, dass auch Morgenmuffel ganz liebenswerte Menschen sind. Und ist es nicht besser, die Marotten eines Morgenmuffels einfach zu akzeptieren? Einzusehen, dass Morgenmuffel einfach längere Zeit benötigen, um in den Tag zu starten? Im Grunde (voll)bringen sie dieselbe Leistung wie Frühaufsteher, nur eben in einem ganz anderen Rhythmus. Denn wie heißt es so schön: „Wer morgens verknittert ist, hat schließlich den ganzen Tag über Zeit, sich zu entfalten.“
Administrator (m/w) für IBM Collaborationsinfrastrukturen
KARRIEREAGENTUR ist ein Personalberater, Headhunter und Karriere – Coach in Deutschland, Österreich und Kroatien mit Sitz am Chiemsee. Unser Kunde ist ein IBM Service Partner mit der Spezialisierung auf Social Collaboration. Er bietet sämtliche Dienstleistungen zu Administration, Entwicklung, Support und Schulungen sowie eigene Produkte für Lotus Notes Domino und iQ.Suite. Für den Standort in Dresden oder Homeoffice bundesweit suchen wir im Auftrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen:
Administrator (m/w) für IBM Collaborationsinfrastrukturen
Ihre Aufgabe:
Sie sind im Bereich Systemadministration in Kundenprojekten sowie im Bereich Migration, Support und Schulung tätig. Zur Ihren Kernaufgaben gehören:
- Administration, Betreuung von IT-Infrastrukturen der IBM Collaborationprodukte
- Installation, Konfiguration von Lotus Notes Domino, Sametime, Quickr, Connections, WebSphere
- Optimierungen, Konsolidierungen, Sicherheits- / Performanceprüfungen für Lotus Domino Server
- Planung und Durchführung von Installationen, Migrationen der IBM Collaborationprodukte
- Planung und Durchführung von Migration zwischen MS Exchange und Lotus Notes/Domino
- Übernahme von Aufgaben im Support der ULC
- Eigenständiges Arbeiten als Projektleiter bzw. Projektmitarbeiter
- Vorbereitung und Durchführung von Individualtrainings und Standardschulungen
- Erstellen von Konzepten, Dokumentationen und Reports
- Umfangreiche Reisetätigkeit für Kundeneinsätze vor Ort beim Auftraggeber
Ihr (Ideal-) Profil:
Sie sind dynamisch und innovativ und möchten sich mit ganzem Engagement in unser erfolgreiches Team einbringen. Sie sind Informatiker und besitzen mehrjährige Berufserfahrung in den genannten Aufgabenbereichen.
- Fach- oder Hochschulstudium Informatik oder eine abgeschlossene IT-Berufsausbildung
- 1-3 Jahre Erfahrung in der Administration von Lotus Notes Domino, IBM Connections, IBM Websphere
- Kenntnisse mit Lotus Quickr, Sametime, Connections, in Bereichen Windows-/Linux-/AIX-Betriebssystem sowie ggf. VMWare, Citrix, Netzwerk TCP/IP sowie von 3rd Party Tools im Lotus Domino Umfeld (z.B. Blackberry, iQ.Suite, EASY Notes, etc.) sind von Vorteil
- Fähigkeit komplexe EDV-Infrastrukturen individuell zu konzipieren und zu realisieren
- Fähigkeit Standard- oder Individualschulungen sowie Workshops vorzubereiten und durchzuführen
- Selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise
- Gute Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten
- Hohe Kunden- und Serviceorientierung
- Hohe Reisebereitschaft
Geboten wird:
- eine verantwortungsvolle Aufgabe mit viel Gestaltungsspielraum in einem wachsenden Unternehmen
- Sie haben die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz bei einem in der Branche bekannten Unternehmen mit am Markt etablierten Produkten und Dienstleistungen
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Wenn die Jagd nach Zufriedenheit und Glück ins Jammertal führt
Wenn die Jagd nach Zufriedenheit und Glück ins Jammertal führt
Man kann es wirklich mit allem maßlos übertreiben. Auch mit der Suche nach dem Glück. Wenn aus dem Streben nach dem persönlichen Wohlleben ein zermürbendes Rattenrennen wird, weil man sich ständig von einer glorifizierten Fiktion narren lässt, dann ist man in die hinterhältige Happyness-Falle getappt. Do wo lauern die gemeinen Knüppel, die sich dem Glücksucher unversehens zwischen die Beine werfen? Was trägt unsere moderne Konsumgesellschaft dazu bei, dass wir uns auf der vermeintlichen Straße ins Glück buchstäblich totlaufen? Und wie kann man sich davor schützen, einer psychologischen Fata Morgana so lange sinnlos nachzujagen, bis sich am Ende der Einbahnstraße überraschend die Tore der depressiven Verstimmung öffnen?
Hat nicht jeder Mensch ein Geburtsrecht auf Glück?
Doch, natürlich. Allerdings herrscht in vielen Köpfen noch das Vorurteil, dass Glück ein permanenter und immer währender Zustand sein müsse, den es zunächst zu erlangen, und anschließend auf ewig festzuhalten gilt. Und genau in diesem falschen Verständnis von Glück liegt der Hund begraben. Darauf immer wieder mahnend hinzuweisen, wird auch Deutschlands lustigster Arzt, Dr. Eckart von Hirschhausen, nicht müde. “Glück geht vorbei – zum Glück!”, so lautet Hirschhausens Botschaft in der Essenz. Denn Glück ist von der menschlichen Psyche nicht als Dauerzustand vorgesehen, sondern als attraktiver Bonus, der immer dann verteilt wird, wenn etwas besonders gut gelungen ist, oder besonders viel Freude bereitet hat. Oder anders gewendet: Glück ist eine unendliche Pralinenschachtel, aus der man sich immer dann eine einzige Köstlichkeit nehmen darf, wenn man etwas richtig gemacht hat. Was auch immer das gewesen sein mag.
Glück zerbricht unter Druck
Wer sich den Satz “Ich muss doch aber so richtig glücklich sein, verdammt noch mal” nur oft genug selbst einbläut, der wird bald an der seelischen Differenz von realer und idealer Norm innerlich zerbrechen. Denn Glück kann man, genau so wie Liebe, nicht erzwingen. Leider vermitteln die Medien, die Trivialliteratur (Stichwort Liebesromane) und auch die Werbeindustrie hier ein völlig absurdes Bild von einer hyperheilen Welt, in der alle Menschen scheinbar ohne Ende im Glück schwimmen. Da wimmelt es nur so von zufriedenen, schlanken, gesunden und attraktiven Menschen in perfekten Beziehungen mit perfekten Familien in perfekten Verhältnissen. Wer sich daran ernsthaft und unhinterfragt für den eigenen Lebensentwurf orientiert, der wird früher oder später ziemlich schmerzhaft gegen die Wand fahren.
Es ist OK, mies drauf zu sein
Hat man sich schlecht und unvernünftig ernährt, notwendige Aus-Zeiten nicht genommen, zu wenig geschlafen und zu viel gesessen, dann ist es absolut normal, sich nicht besonders glücklich zu fühlen. Außerdem ist das Leben als solches ja auch nicht immer eitel Sonnenschein. An dieser Stelle muss man sich unbedingt selbst das Grundrecht zugestehen, mal schlechte Laune zu haben. Und zwar unabhängig von der allgegenwärtigen sozialen Erwünschtheit strahlend gut gelaunter Gemüter. Ja, es ist völlig in Ordnung, mal ein Stimmungstief zu haben. Da sollte man sich nichts anderes aufschwätzen lassen.
Misstrauen Sie jeder künstlichen Idylle. Blicken Sie kritisch auf die Scheinwelten der Werbepsychologen. Hören Sie auf Ihre innere Stimme. Dann kommen Sie dem Glück ganz von selbst sanft auf die Schliche.